Neu
Februar 19, 2009
Schon wieder neuer Blog; ich fange zu gerne neu an, und da kann ich es nicht lassen, mir auch neue Plätze im Internet zu suchen.
http://niddhoeggr.blogspot.com
Ja, da bin ich aber gespannt, wie lange es dauert, bis ich von Erkenntnis erfüllt werde.
Ich sitze also seit knapp einer Woche hier. Zwar mit Internet und TV, aber einsamer als je zuvor, trauriger, unmotivierter, zweifelnder und schweigsamer als je zuvor. Und ich vermisse meinen Hasimir und die Katze so unglaublich. Aber meine Wohnung wird langsam wohnlich, es fehlt nur mehr Farbe an der Wand, Dekoration, Pflanzen.
Und da ich gestern nicht einfach nur zermürbend alleine hier rumhocken wollte, während mein Freund bei sich zu hause mit ein paar Freunden ausgeht (ja, das macht mich unglaublich neidisch) bin ich in die alte Metalstammkneipe und habe prompt zwei alte Schulfreunde getroffen. Dort hat sich nicht viel verändert, nein, dort bin ich es, die sich verändert hat, die nicht mehr so mutig ist, Selbstbewusstsein hat und offen ist. Sondern genau das Gegenteil.
Man gewöhnt sich an Einsamkeit.
Heute Gott sei Dank arbeiten, sonst würde ich wohl durchdrehen.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Februar 6, 2009
Jetzt, wo es kein Zurück mehr gibt, alles erledigt, getan ist, kurz vor dem Abschluss steht, jetzt kommen die Zweifel, die mir meine Eingeweide zerfressen. Hab ich die richtige Entscheidung getroffen? Kann ich mit den Konsequenzen leben? Bin ich den ganzen Herausforderungen in finanzieller, emotionaler, sozialer Hinsicht auch nur im geringsten gewachsen?
Ich fühle mich gerade absolut verloren und absolut falsch, in meinem ganzen Wesen falsch, alles was ich tue falsch, denke, fühle, sage, glaube zu wissen – falsch. Und ich habe irrsinnige Angst. Und auf der anderen Seite ist die Freude, die Erwartung, die Hoffnung, aber sie halten sich gerade nicht die Waage, gut und böse, falsch und richtig, schwarz und weiß.
Ich werde sehen und es ertragen müssen.
Viel zu tun.
Februar 2, 2009
[x] abmelden aus Heimatort
[x] neuen Wohnsitz anmelden
[x] wegen Mietzinsbeihilfenantrag meine Fragen klären
[x] Unterlagen für den Antrag einholen
[x] Antrag stellen
[x] neue Adresse angeben (Uni, Arbeitgeber etc.)
[ ] Ausziehen
[x] Möbel und Kleinkram besorgen
[x] mit B. treffen
[x] B. bei Wohnungssuche helfen (ich sag’s ja.. WGs.. nur Ärger.)
[x] Plan für die Ferien zusammenschreiben
[x] TV & Internet für neue Wohnung bestellen
[x] Uni-Arbeitsaufträge abgeben
[ ] Entscheidung wegen Wandfarbe (Braun oder Lila? oder Grau?)
[x] Zum Finanzamt, wegen Kinderbeihilfe
[ ] Nachsendeauftrag Post
[-] neues Bankkonto aufmachen
[-] zur Möbelbörse wegen Gebrauchtmöbel schauen
[x] ins Metro wegen Elektrogeräten
Die Schande meines eigenen Lebens
Januar 31, 2009
lastet schwerer als man glaubt.
Es ist wieder dieses Gefühl des Glaskastens, der mich umgibt, einschließt, wegschließt. Ein Glaskasten, aus dem und in den keine Emotionen hinein- oder hinausdringen können, der alles absorbiert und unwiederbringlich verschluckt. In ihm herrschen Lethargie, Angst vor der Zukunft, Apathie und Furcht. Und das Wissen, es niemandem anvertrauen zu können, weil der eine, den man immer vollgejammert hat, kurz und gut die Schnauze voll hat, was ich ihm nicht verübeln kann. Und doch ist nun das Gefühl des Allein-Seins überpräsent und frisst sich in meinem Genick fest und begleitet mich überall mit hin.
Ich war in letzter Zeit ein verdammt egoistisches Arschloch, ohne es gemerkt zu haben und bekomme nun die Rechnung dafür präsentiert. Die Folgen sind fatal und wer weiß, wie weit sie reichen werden. Oder wie ich sie mildern, anwenden oder ertragen kann.
Sowieso.
Januar 29, 2009
Sich einmal am Tag melden, mal ne SMS zu schreiben oÄ scheint schon zuviel verlangt zu sein. Whatever.
Nun geht ein Narr auf seine Reise.
Januar 28, 2009
Klausuren – vorbei. Wie gut abgeschnitten, erfahr ich hoffentlich bald. Hauptsache, es ist erstmal vorbei. Und ich kann mich auf den Auszug, meine Regeneration und Resozialisierung konzentrieren.
Und ich habe gestern Größe bewiesen und endlich das Schweigen gebrochen und mit ihr geredet. Eine kleine Aussprache, weil ich diese Atmosphäre nicht mehr ertrug.
Am Samstag Abend bekomme ich den Schlüssel. Und am Sonntag werden die ersten Kisten verfrachtet. Und ich hoffe, dass alles bis Ende nächste Woche über die Bühne geht.
Aber heute will ich mich nicht mehr mit Bürokratiekram und Packen ärgern, ich werde wohl eher, anläßlich des frischgefallenen Schnees, einen kleinen oder großen Spaziergang machen und vielleicht meine Kamera bereithalten.
Plan für diese und nächste Woche:
[x] abmelden aus Heimatort
[x] neuen Wohnsitz anmelden
[x] wegen Mietzinsbeihilfenantrag meine Fragen klären
[ ] Unterlagen für den Antrag einholen
[ ] Antrag stellen
[ ] neue Adresse angeben (Uni, Arbeitgeber etc.)
[ ] Ausziehen
[ ] Möbel und Kleinkram besorgen
[ ] mit B. treffen
[ ] B. bei Wohnungssuche helfen (ich sag’s ja.. WGs.. nur Ärger.)
[ ] Plan für die Ferien zusammenschreiben
[ ] TV & Internet für neue Wohnung bestellen
[x] Uni-Arbeitsaufträge abgeben
[ ] Entscheidung wegen Wandfarbe (Braun oder Lila?)
[ ] Zum Finanzamt, wegen Kinderbeihilfe
[ ] Nachsendeauftrag Post
[ ] neues Bankkonto aufmachen
Ein Zyniker ist jemand
Januar 24, 2009
der von allem den Preis, aber von nichts den Wert kennt.
Die Nacht war…,wie soll ich sagen, schlimm. Sie war ein einziger Alptraum. Ich geh am besten gar nicht näher darauf ein und versuche zu vergessen.
Die Folgen allerdings, ja, die spür ich bis ins Knochenmark. Meine Augen brennen und pochen, sind geschwollen und rot. Und meine Konzentration ist geflüchtet. So etwas passiert IMMER dann, wenn ich vor Prüfungen stehe und lernen muss. Mein Kopf ist so leer und mein Herz so voll(er Hass), dass ich mich nicht konzentrieren kann und mir Klausurenstoff ins Hirn hämmern kann. Und das, obwohl nur mehr 2 Klausuren darauf warten, gemacht zu werden. Ich werde das sowas von vergeigen.
Desweiteren; ich habe lange überlegt, einen Zettel an meine Zimmertür zu kleben, selbige zuzusperren und zu gehen. Hab ich aber doch nicht durchgezogen. Mann, bin ich ein verdammtes Weichei.
Wie dem auch sei. ER sitzt in der Küche, schweigsam und vermutlich rauchend (oder schon wieder ein Bier in der Hand?) und SIE wieder im Bett. Vielleicht könnte man sie mit einer (oder zwei) Flaschen Wein hervorlocken. Fakt ist, sie suhlt sich in ihrem Selbstmitleid und Meer aus Alkohol (von mir kriegst du keine neue Leber) und gibt mir die Schuld an allem. Aber das Lustige ist, mir wird nie und niemals gesagt, was ich eigentlich falsch gemacht habe, sodass ich es verbessern könnte, was ich gerne tun würde. Und das aus dem Grund, weil du sonst keinen Grund mehr hättest, dich in Alkohol zu ersäufen. Ich werde als Rechtfertigung für Alkoholmissbrauch herangezogen. Wahrlich eine Frechheit, ja.
Oh Gott, ich muss endlich lernen und die ganze Scheiße will nicht in meinen Kopf. Ich zuck’ aus.
In der Ausweglosigkeit
Januar 23, 2009
ist der Hass das zentrale Element.
Ja, das scheint zu stimmen, denn scheinbar hassen sie beide mich und mit was für einer Wucht, holla. Ich muss schon ein ordentliches, egoistisches Arschloch sein, das in einer Tour alles falsch macht [Zitat]. Gut, die Madame ja das arme, arme Opfer ist und nie bei irgendwas Schuld hat, ja. Warum ich eigentlich so gefühlskalt und selbsthassend ich bin, DAS hat sich von den beiden wohl noch keiner gefragt. Als Kind ist man nur das Produkt der Erziehung des Menschen, bei dem man lebt – woah, dann hast du da aber ordentlich was vergeigt, „Mama„.
Wie mein Herzbube sagt; durchhalten. Sobald ich den Schlüssel für die Wohnung hab, seht ihr mich nie wieder. Das ist eh euer Wunsch, aber das werd ich eurer Meinung nach ja eh wieder falsch machen, so wie alles, was ich tue.
Aber – Fleisch & Seele vergisst nicht. (…)
wem kann ich überhaupt glauben…sie lügt mich an, er lügt mich an. irgendwie.. alle..